1182103 Besucher
Klängerklub Elmpt eV
Coenen-Theo-neu
Vorsitzender
Theo Coenen
Schmielenweg 83
41372 Niederkrüchten-Elmpt
02163-89127
coenen.theo@googlemail.com



.

Klängerklub Elmpt

Bischof-Stochums-Platz eingeweiht
Klängerclub-2016-BischofStockumPlatz
Hier eine Bilderschau mit Fotos von Steffen Coenen

Der bislang als Parkplatz genutzte Platz an der Ecke Goethestr. / Am Friedhof heißt ab Sonntag nun offiziell des „Bischof-Stockums-Platz“. In einer kleinen, aber sehr würde­vollen Feier wurde er im Beisein von Bürgermeister Karl-Heinz Wassong und Pastor Wolfram Weihrauch offiziell eingeweiht. Der Klängerklub Elmpt hatte zunächst einen entsprechenden Antrag zur Benennung des Platzes nach Bischof Stockums gestellt. Nach dem Ratsbeschluss im Juni 2015 entstand wiederum im Klängerklub die Idee, über die normale Platzbeschilderung hinaus, ein größeres Schild für den „Bischof-Stockums-Platz“ anfertigen zu lassen. Damit sollen die weit über die Ortsgrenzen hinausgehenden Verdienste von Dr. Wilhelm Stockums gewürdigt werden. Die graphische Gestaltung des neuen Schildes übernahm Rebekka Lynders. Karl-Heinz Optenplatz brachte das Schild in den richtigen Rahmen. Aufgestellt wurde es in der vergangen Woche durch die Mit­arbeiter des Bauhofes. Die Sparkasse Krefeld sponserte die gesamte Maßnahme durch eine Geldspende.

Bei der Feier am Sonntag konnte Theo Coenen (1. Vorsitzender der Klängerklubs Elmpt e.V.) ca. 80 Gäste auf dem Platz begrüßen. Er skizzierte noch einmal wichtige Lebensstationen von Dr. Wilhelm Stockums. Stockums, der 1877 in Elmpt geboren wurde, schlug nach seiner Schulzeit direkt einen geistlichen Beruf an. Dies führte ihn dann nach der Priesterweihe (1902) und späterer Promovierung (1912) bis hin zum Amt des Weihbischofs (1932) in Köln. Dabei blieb er seiner Heimat Elmpt stets verbunden und nannte sich nach eigenen Worten zeitlebens als „Sohn Elmpter Erde“. Besondere Verdienste sind Bischof Stockums auch während der NS-Zeit zuzuschreiben, als er sich als „Kämpfer für seinen Glauben und die Freiheit zeigte“, so Coenen wörtlich. Denn es gelang ihm in dieser für Geistliche schwierigen Zeit, Auflösungen von Pfarrbüchereien und einige Bücher­verbrennungen zu verhindern. Nach dem Krieg wirkte er hier direkt in unserer Gegend um Elmpt als Versöhner und brachte die Beziehung zwischen Deutschen und Niederländern wieder in Gang, denn durch die Kriegsverbrechen und Plünderungen war das Verhältnis sehr angespannt. Durch Stockums gute Verbindungen zum Roermonder Bischof Guillaume Lemmens gelang es ihnen mit Hilfe des niederländischen Klerus die während der Nazizeit entstandene deutschfeindliche Haltung durch Predigten und versöhnliche Maßnahmen abzubauen. So kamen auch Professor Storms und Studienrat Mertens als nieder­ländische Priesteraushilfen hier nach St. Laurentius Elmpt. Sie sind vielen noch persönlich gut bekannt! Bürgermeister Karl-Heinz Wassong enthüllte gemeinsam mit dem Vorsitzenden des Klängerklubs Theo Coenen das neue Bischof-Stockums-Schild. Auch Bürgermeister Wassong würdigte in seiner Ansprache die Verdienste von Weihbischof Stockums. Bischof Stockums habe sich stets für Versöhnung und friedvolles Miteinander eingesetzt. Dieses seien hohe Werte, die gerade in der heutigen Zeit wieder an Bedeutung gewinnen sollten, und so Bischof Stockums auch für uns Vorbildfunktion haben könne. Pastor Wolfram Weihrauch spendete dann den Segen für das Schild und den Platz. Da Weihbischof Stockums auch immer wieder Besuche der Elmpter Kapelle und die damit verbundene Verehrung der Gottesmutter pflegte, stimmte Pastor Weihrauch das gemeinsame Schlußlied "Maria, breit den Mantel aus" an. (Hinweis: In der Elmpter Kapelle hängt auch ein Gedicht von Bischof Stockums aus dem Jahr 1946) - Der abschließende kurze Empfang im "Hans Hüske" rundete die Veranstaltung ab. - Th. Coenen - Foto: Coenen

"Luster ens"
Klängerclub-2016-02

Klängerklub stellt neues Jahrbuch vor

28.07.15 - Sein 18es Jahrbuch stellte der Klängerklub vor: Hier der RP-Bericht.

Klängerabend für Mundart-Freunde

Der Elmpter Klängerklub lädt Mundart-Freunde zum Klänger-Abend ins Haus Hansen in Elmpt, Laurentiusstr. ein. Am Dienstag, 7. April 2015, ab 19:00 läßt Jürgen Reineke in einem Diavortrag die Geschichte des Klängerklubs Revue passieren. Karl-Heinz Achten berichtet vom Kommunion-Geschenk seiner Patentante ("Minn Kommeniuen-Jeschänk van Jöäletant") und Mathias Sieben erzählt Geschichten aus dem Hasenleben ("Minne Naam es Hase").     

Klängerklub Elmpt e.V. besteht 25 Jahre
Klängerklub-2015-01

Klängerklub-2015-0221.02.15 - Unter dem Motto „Ose Verain wörrd viifontwentich“ konnte der Klängerklub Elmpt e.V. sein 25jähriges Bestehen feiern. Der Klängerklub Elmpt e.V. besteht seit 1990 und trifft sich einmal monatlich im „Hanse Hüske“ am Elmpter Marktplatz.

Über 90 Personen begrüßte der 1. Vorsitzender Theo Coenen am 25. Februar in der Gaststätte „Zur Post" in Elmpt. Neben den aktiven und ehemaligen Vereinsmitgliedern sowie deren Angehörigen erschien auch Bürgermeister Herbert Winzen mit seiner Frau Ute. Bürgermeister Winzen ging in seiner Rede auf die Ursprünge des „Älempter Plott“ ein und dankte dem Verein, dass er diese einzigartige Sprache lebendig halte. Winzen wörtlich: „Älempter Plott, liebe Gäste, das ist Heimat, Elmpter Heimat“

Beim anschließenden „Kaffee und Kuchen“ gab es natürlich auch die traditionelle „Rämmkes Flaa" wahlweise mit Apfel-, Kirsch-, und Pflaumenbelag.

Sicherlich ein erster Höhepunkt am Nachmittag war der Auftritt des Trommlerkorps „Gut Freund“ aus Overhetfeld. Dieses hatte sich spontan bereit erklärt unentgeltlich zu spielen. Dabei traf man genau den Nerv der „Klängerer“, die schnell zu Weisen wie "Freut euch des Lebens" einstimmten. An dieser Stelle noch einmal ein herzlicher Dank an das Trommlerkorps „Gut Freund“.

Eine besondere Ehrung wurde den drei ehemaligen Vorstandsmitgliedern Dr. Willi In der Smitten (ehemaliger 1. Vorsitzender), Dr. Karl-Heinz Achten (ehemaliger 2. Vorsitzender) und Hans-Jakob Berger (ehemaliger Kassierer) zu teil. Sie sind alle Gründungsmitglieder und waren bis zum Herbst 2014 ununterbrochen im Vorstand aktiv. Vorsitzender Theo Coenen würdigte ihre Leistungen auf dem Gebiet der Elmpter Mundartpflege. So sind insbesondere Dr. Willi In der Smitten und Dr. Karl-Heinz Achten mit den schriftlichen Werken „Wie seij sue sägge" (1993) und den seit dem Jahr 2000 erscheinenden Bänden „Verschäije Schtökker en Älempter Plott“ als Redner und Autoren für den Verein unersetzlich. Auch bei der 800-Jahrfeier der Altgemeinde Elmpt im Jahr 2003 war der Klängerklub die treibende Kraft und Dr. Willi In der Smitten schlüpfte damals sogar in die aus dem 13. Jahrhundert stammende Figur des „Theodericus de Elint“. Alle erhielten eine persönliche Urkunde und ein Weinpräsent.
Klängerklub-2015-03

Natürlich kam auch das eigentliche „Klängern“ an diesem Nachmittag nicht zu kurz. Dabei machte Willi In der Smitten mit seinem Vortrag „Dat Leed van di Schötteraij“ den Anfang. Genau dieser Vortrag führte 1990 mit zur Gründung des Vereins. In der Smitten hatte ihn damals beim Sebastianustag der Elmpter Schützen vorgetragen. Der Grundstein für den heutigen Klängerklub war gelegt. Anni Küskens berichtet von „Et autojene Training“ und ihren persönlichen Erfahrungen damit. Karl-Heinz Achten erzählte erstmals von den „Älempter Orijinaalen“ wie unter anderem „Höltersch Däij“, „Schmiernippels Otto“, „Bärrschkes Petter-Händrik", sowie deren Eigenarten. Den Abschluss der Vortragsreihe setzte Matthias Sieben dann stolz mit „Oos Älempter Plott wörrd ovverleäve“.

Eine überraschende Zugabe gab es dann noch vom Vereinsmitglied Heinz Nethen, der „Et Höökske“ vortrug. Alle Vortragenden ernteten großen Applaus, gab es doch bei allen Rednern einige Angriffe auf die Lachmuskeln der Anwesenden.

Am späten Nachmittag, als die Veranstaltung zu Ende ging, meinte ein Vereinsmitglied: "Es war ein familiärer und sehr kurzweiliger Nachmittag." - Theo Coenen

Klängerklub-2015-04

 



Autor: root -- 09.06.2016; 12:57:23 Uhr

Dieser Artikel wurde bereits 6748 mal angesehen.



Web CMS Software | CMS (Content Management System) Papoo auf www.nienhaus-bernd.de!