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Monat Januar
Der erste Monat des Jahreskreislaufes.
IANUA = lateinisch für Tür oder Zugang. Der Begriff JÄNNER ist nur noch im süddeutschen Sprachraum sowie Österreich, Deutsch-Schweiz und Südtirol in Gebrauch. Benannt ist er nach dem römischen Gott IANUS, dem Doppelgesichtigen, dem Gott des Anfangs und Endes. Altdeutsche Name für den Januar waren Eismond, Hartung, Schneemond oder Wintermond.
Die West-Kirchen feiern am 6. Januar das Erscheinungsfest (Epiphanias), umgangssprachlich: Heilige Drei Könige; die Ostkirchen begehen den Tag der Taufe Jesu Christi.
Natur im Januar
Das Jahr 2008 war zu warm. Verglichen mit den Werten der Jahre 1961 bis 1990 lagen die Temperaturen dieses Jahr bis zu 1,5 Grad über dem langjährigen Durchschnitt, im Nordosten waren sie sogar noch höher. Besonders warm waren Januar und Februar. Besonders hohe Temperaturen registrierten die Meteorologen im Mai, der in punkto Sonnenscheindauer sogar die Sommermonate übertraf. Für das Gesamtjahr liegen Sonnenscheindauer und Niederschlagsmengen im langjährigen Durchschnitt, teils auch leicht darüber, teilte der Wetterdienst meteomedia am Montag in einer ersten Bilanz mit.
Der Sommer sei wechselhaft und mäßig warm gewesen - mit ein paar Hitzetagen zwischendurch. Am heißesten wurde es Anfang Juli, als im Vorfeld des für diese Jahreszeit sehr kräftigen Atlantiktiefs «Renate» subtropische Luft nach Deutschland strömte. In Bendorf (Rheinland-Pfalz) am Mittelrhein wurde die Jahreshöchsttemperatur von 36,4 Grad gemessen.
Zu Jahresbeginn, am 2. Januar war mit minus 42,6 Grad am Funtensee in den Berchtesgadener Alpen der Kälterekord für 2008 ermittelt worden. Ansonsten waren die ersten beiden Monate des Jahres sehr mild, eiskalt wurde es erst wieder im Frühling: Am 24. März(Ostermontag) sank die Temperatur in Albstadt-Degerfeld (Baden-Württemberg) auf minus 27,1 Grad.
Das schlimmste Unwetter des Jahres tobte am 26. Juli über Dortmund, als binnen weniger Stunden 208 Liter Regen pro Quadratmeter fielen. Überschwemmungen und taubeneiergroße Hagelkörner richten Schäden in Millionenhöhe an. Insgesamt war es 2008 im Osten zu trocken, ansonsten sprechen die Experten von durchschnittlichen Niederschlagsmengen. Den meisten Schnee und Regen bekamen Alpenrand und Schwarzwald ab. Die größte Schneehöhe wurde auf der Zugspitze am 23. April mit 450 Zentimeter gemessen.
Die Sonnenscheindauer entsprach dem langjährigen Mittel. Etwas mehr als normal schien sie im Osten und Süden, an Rhein und Mosel war es etwas weniger. Auf der Sonnenseite lag in diesem Jahr die Ostseeküste: Auf der Insel Hiddensee in Mecklenburg-Vorpommern strahlte die Sonne 2157 Stunden. Am 1. März fegte das Tief «Emma» über Deutschland und erreichte auf dem Wendelstein in den Alpen Spitzenböen von 222 Kilometer pro Stunde. Auch in tiefen Lagen kam es mit 156 Stundenkilometern am Kloster Benediktbeuern zu Orkanböen. Eine noch heftigere Böe von 180 Stundenkilometern wurde allerdings bei einem schweren Gewitter am 25. Juni in Wertheim (Baden-Württemberg) gemessen
Temperatur um 5,2 Grad höher als im Durchschnitt
Der Januar des Jahres 2007 war in Deutschland der wärmste seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Das teilte der Deutsche Wetterdienst in Offenbach nach Feinauswertung der Daten von rund 2600 Messstellen mit. Die mit Hilfe komplexer mathematischer Modelle errechnete Durchschnittstemperatur lag bei 4,7 Grad Celsius plus und war damit 5,2 Grad höher als das langjährige Mittel von minus 0,5 Grad. Ähnlich warm war es im Januar 1975 (4,5 Grad) und 1921, als der Durchschnittswert 4,3 Grad betrug.
Außergewöhnlich sei auch, wie lange bereits das deutlich zu milde Wetter schon anhalte, sagte DWD-Sprecher Gerhard Lux. Schon seit fünf Monaten in Folge lägen die Werte so über dem Schnitt, dass sie jeweils zu den drei wärmsten ihrer Monatsgruppe seit 1901 gehörten. Das hatten wir noch nie, erklärte der DWD-Statistik-Experte Gerhard Müller-Westermeier. Nach der Wahrscheinlichkeitsrechnung trete eine solche Periode nur alle 3000 Jahre auf.
Die Durchschnittstemperatur des gesamten meteorologischen Winters 2006/2007 sei ebenfalls rekordverdächtig, wenn es im Februar so mild weiter geht wie bislang, meinte Lux. Derzeit liege die Durchschnittstemperatur aber noch auf dem dritten Platz. Der meteorologische Winter beginnt am 1. Dezember und endet am 28. Februar.
Eigentlich wollte ich hier Bilder von knackig zugefrorenen Seen der Heimat einstellen, Kiefern die sich unter der Schneelast beugen und Tierspuren im Schnee. Nichts da.
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Autor: root -- 02.01.2009; 19:06:18 Uhr
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